Ist Ihre tägliche Limonade eine Gefahr? Studie zeigt beunruhigenden Zusammenhang auf

Zuckerhaltige Getränke werden oft wegen ihrer gesundheitsschädlichen Auswirkungen angeprangert, insbesondere wegen ihrer Rolle bei Fettleibigkeit und Diabetes. Eine neue Studie legt jedoch nahe, dass sie auch an der Zunahme von Mundkrebsfällen beteiligt sein könnten. Diese besorgniserregenden Ergebnisse rufen zu größerer Wachsamkeit auf und werfen neue Fragen über den Einfluss unserer Ernährung auf die Entwicklung bestimmter schwerer Krankheiten auf. Wir erzählen Ihnen mehr ;).
Große Studie zeigt erhöhtes Risiko auf
Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung der der Universität von Washington in Seattle und veröffentlicht auf JAMA Network am 13. März 2025 veröffentlicht wurde, weist auf einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Konsum von zuckerhaltigen Getränken und dem Auftreten von Mundkrebs hin. Die Studie stützte sich auf die Analyse der Daten von 162.602 Frauen, die an der Nurses' Health Study teilnahmen, einer Kohorte mit Langzeitbeobachtung, teilgenommen hatten. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen, die mindestens ein zuckerhaltiges Getränk pro Tag zu sich nahmen, ein 4,87-mal höheres Risiko hatten, ein Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre zu entwickeln (CEO). Selbst wenn man Störfaktoren wie Rauchen und Alkoholkonsum ausklammert , stieg das Risiko für regelmäßige Limonadenkonsumentinnen auf das 5,46-fache an (JAMA Network, 2025).
Ein besorgniserregender Trend bei Frauen
Traditionell waren vor allem ältere Männer von Mundkrebs betroffen, was auf ihren höheren Alkohol- und Tabakkonsum zurückzuführen ist. Die Studie zeigt jedoch einen besorgniserregenden Anstieg dieser Erkrankungen bei Frauen, einschließlich derjenigen, die nicht rauchen und nicht trinken. Brittany Barber, Assistenzprofessorin für HNO-Heilkunde und Hals- und Gesichtschirurgie an der Universität Washington, bezeichnet diesen Trend in einem Interview mit United Britta als "alarmierend". United Press International. Die Zeitschrift Futurism erinnert daran, dass den Forschern zufolge im Jahr 2020 weltweit 355.000 Fälle von Mundkrebs bekannt waren, die 177.000 Todesfälle zur Folge hatten. Obwohl diese Krebsart weniger verbreitet ist als Brust- oder Darmkrebs, bleibt sie besonders aggressiv (United Press International, 2025).
Ein Aufruf zur Vorsicht
Die Ergebnisse dieser Forschung sind zwar besorgniserregend, bedürfen aber noch weiterer Untersuchungen, um einen direkten kausalen Zusammenhang herzustellen. Einige Experten sind der Ansicht, dass die allgemeine Ernährung der Personen, die Softdrinks konsumieren, ebenfalls eine Rolle bei diesem Zusammenhang spielen könnte. Angesichts einer solchen Feststellung empfehlen die Experten jedoch , den Konsum von zuckerhaltigen Getränken einzuschränken und stattdessen gesündere Alternativen zu wählen, wie z. B. Wasser. Eine Studie, die auf der Website der National Library of Medicine weist darauf hin, dass die Fünf-Jahres-Überlebensrate von Patienten mit Mundkrebs nur 64,3 % beträgt, was die Bedeutung der Prävention unterstreicht (National Library of Medicine, 2025).
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